Der Kontrast ist ein sehr wichtiges Thema im Webdesign. Er kann Elemente voneinander trennen und die Aufmerksamkeit des Benutzers lenken. Vor allem ist ein guter Kontrast sehr wichtig für die Barrierefreiheit und die Nutzererfahrung. Der Kontrast kann auf verschiedene Arten erhöht werden. Auf folgende Kontrastarten wird in diesem Thema genauer eingegangen:
Wenn in einem Gespräch das Wort «Kontrast» fällt, ist wohl das Erste woran man denkt das Prinzip des Farbkontrastes. Egal welche Schriftfarbe man wählt - sie steht immer im Kontrast zu einer anderen Farbe. Da die Lesbarkeit der Schrift von der Wahl der Farbe abhängig ist, sollte man sich dafür genug Zeit nehmen. Wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob die gewählten Farben einen guten Kontrast ergeben, kann man unter «contrast checker» die Farbenkombination überprüfen lassen. Zudem kann man mit der Wahl der Farbe Akzente setzen, welche zum einen die Seite spannend machen und zum anderen die Aufmerksamkeit des Nutzers auf sich ziehen.
Schlechter Kontrast
Guter Kontrast
Durch Grössenunterschiede lässt sich ebenfalls Kontrast erzielen. Durch solche Grössenunterschiede können nicht nur optische Trenner, sondern auch inhaltliche Gewichtungen vergeben werden. Nicht selten wird der Grössen- und Farbkontrast miteinander kombiniert. Zum Beispiel wird der Titel einer Seite oft grösser gesetzt und erhält eine andere Schriftfarbe. Durch die Grösse kann die Aussagekraft und Wirkung einer Schrift massgebend verändert werden.
Unter Abstand wird der «white space» zwischen Elementen verstanden. Mit Hilfe der richtigen Anwendung solcher Abstände kann eine bessere Lesbarkeit des Fliesstextes erreicht werden. Zudem lassen sich Inhalte im Allgemeinen durch die Verwendung von verschiedenen Abständen unterschiedlich gewichten. Der Abstand ist ein sehr wertvolles Gestaltungsmittel, auf welches nicht verzichtet werden sollte.